Bewertung: **
Dieser Film wurde großspurig als aufwändige, authentische Computerspiel Adaption angespriesen; was blieb war ein lauer, langweiliger B-Actionfilm ohne story. Okay, wenn man "Seuche bricht im Forschungslabor aus, und Truppen werden zur Vernichtung der Mutanten reingeschickt" als Story bezeichnet, bitte.
Gut, das Spiel ist sehr ähnlich, der Anspruch muss gering bleiben; aber was macht das Spiel aus. Atemlose action, Monster, Gewalt und einfach Terror en masse. Und der Film brachte fast nichts davon. Der unbeholfene, ältere Regisseur Bartkowiak ("bekannt" für die miesen "Romeo must die" und "Exit Wounds") liefert keine aufgemotzte Videoclip-Action, Zeitluppen oder shutter. Hätte er es doch ! Nein das ganze ist eher behäbig inszeniert, viele Aliens Ripoffs integriert. Was soll das ?? Nur 3 sets, die immer wiederholt gezeigt werden, fast keine Monster bis zum Schluss, kein cooler Techno Sound wie bei "Resident evil", das ist einfach gar nichts. Ein action Film ohne wirkliche action, das funktioniert nicht. Sie hatten angeblich ein 60 Millionen $ Budget und man sieht maximal 20 davon. Traurig, aber wahr. Da ist "Resident evil" trotz aller Schwächen wesentlich besser und rasanter umgesetzt worden. Der Film ist auch nicht (unfreiwillig) komisch, was zum einzigen Pluspunkt führt:
Die Darsteller. "The Rock" hat eine tolle physische Präsenz, und spielt auch besser als Vin Diesel. Karl- "ich war bei Herr der Ringe dabei" Urban ist in der Hauptrolle überzeugend und zurückhaltend (!). Ein guter Schauspieler, besser als Affleck, Hartnett und Konsorten. Die Überraschung ist aber die Bond "Darstellerin" Rosamunde Pike. Eine wirklich brillante Rolle und Leistung (und das in so einem Film). Differenziert spielt sie die Wissenschaftlerin. Endlich mal keine "Bums-Maus" oder "Baller--Tomb Raider-Frau". Pike füllt die Rolle mit Leben, und gibt sogar eine differnzierte Militarismus- und Gentechnolgie Kritik zum besten. Wow. Sie sieht klasse aus, und spielt auch so. Mehr davon bitte in besseren Filmen. (wie unlängst in "Pride und Prejudice" neben Judi Dench) Und der "tolle" Bartkowiak vergisst sie sogar im showdown...peinlich, peinlich.
Was lernen wir. Ein langweiliges actionfreies, in billigen Kulissen gedrehtes Machwerk ohne Monster aber mit klasse Darstellern bis in die Nebenrollen (v. a. Richard Brake als Portman) Klingt komisch, is`aber so !
Als 3. Treffer bei Google, habe ich eigentlich eine objektivere Filmkritik erwartet. Stattdessen könnte man meinen, ein pubertierender Junge macht mal wieder seinen Unmut über alles kund, nur nicht zum Film. Aber schön gemacht, jetzt wissen wir das du Affleck, Hartnett, sprich die ganzen Sunnyboys die du wahrscheinlich beneidest, nicht abkannst. Wer über Filme wie "Romeo must die" und "Exit Wounds" ablästert, identifiziert sich scheinbar zu sehr mit dem Thema Film. Normale Menschen gucken sich den Müll an und verlieren kein Wort mehr darüber.
Sehr schön auch deine Anspielung auf Vin Diesels nichts können als Schauspieler, wenn du schon eine Filmkritik schreibst, dann solltest du es unterlassen persönlich zu werden. Es interessiert keine Sau ob du Vin Diesel oder Affleck scheiße findest, ob du nun den Film Pride und Prejudice so toll findest oder welche Schauspielerin du schon in welchem Film so geil fandest. Diese Filmkritik sagt mehr über dich aus, als ich jetzt ein Bild vom Film bekommen habe. Du solltest dein, doch sehr großes Geltungsbedürfnis auf andere Weise befriedigen …
Und zum Film selbst … den darstellerischen Leistungen noch etwas abgewinnen zu wollen ist ja mit das Lächerlichste. Selbst mit den 2 Gesichtsmuskeln mehr, die Vin Diesel vorzuweisen hat, hätte dieser die Rolle sicher besser spielen können als The Rock. Aber auch sonst war der Film ohne Ende Fehlplaziert … neben der Fehlplatzierten Idee diesen Scheiß zu verfilmen.
Film schlecht … Kritik noch schlechter
99250220
Kommentiert von: tut nichts zur Sache | 09 Dezember 2005 um 11:19 vorm.